Erprobungsstufenkonzept der AFR

Die Erprobungsstufe


Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

zu uns kommen die Schülerinnen und Schüler nach einer vierjährigen Grundschulzeit voller Wissensdurst und Neugier auf all das, was sie hier an unserer Realschule lernen können.

Die Erprobungsstufe an der Realschule allgemein

Wenn ein Kind nach seiner Grundschulzeit an einer Realschule (oder einer anderen weiterführenden Schule) angemeldet wird und dann zwei Jahre lang diese Schule besucht, so ist es, juristisch betrachtet, noch nicht an dieser Schulform aufgenommen. Erst am Ende der zweijährigen Probezeit, zum Schuljahresschluss der Jahrgangsstufe 6, erfolgt die eigentliche Aufnahme in den Bildungsgang Realschule bzw. in eine andere geeignete Schulform.

„Erprobungsstufe“ - das sind die ersten beiden Schuljahre, die die Schülerinnen und Schüler an der neuen Schulform verbringen und in deren Verlauf sich erweisen soll, ob die Entscheidung für die betreffende Schulform richtig war. Da diese beiden Schuljahre eine pädagogische Einheit darstellen, gibt es am Ende der Klasse 5 zwar ein Zeugnis, aber keine ausdrückliche Versetzung in die Klasse 6; die Kinder "gehen über" in die nächste Jahrgangsstufe. Empfehlungen zur weiteren erfolgreichen Schullaufbahn werden ausgesprochen.

Am Ende der 6. Klasse entscheidet die Versetzungskonferenz über den weiteren Verlauf der Schullaufbahn. Dieser Entscheidung gehen Beratungsgespräche zwischen Eltern und Lehrkräften voraus, wenn es sich herausstellt, dass eine Notwendigkeit besteht. Mit der Versetzung in die Klasse 7 bestätigt die Versetzungskonferenz die Eignung für die Schulform.
Das Verfahren am Ende der Jahrgangsstufe 6 wird den Erziehungsberechtigten rechtzeitig erläutert. 

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