Medienkonzept



2.2.Software
Auf den Rechnern im neuen Computerraum befindet sich das Betriebssystem Windows XP, Der Server läuft unter Windows 2000.
Alle Rechner sind mit dem Office 2003 – Paket ausgestattet.
Zur Digitalkamera, den Scannern und Brennern ist jeweils die entsprechende Software installiert.
Zur Erstellung und Auswertung von Fragebögen oder Wahlen befindet sich Grafstat, zur Modellbildung und Simulation Dynasis auf den Rechnern. Die einzelnen Fachschaften haben diverse Lernsoftware installiert und es laufen einige Lernspiele.
Für die Informatikkurse ist zusätzlich eine ältere Version von Turbo Pascal und Works vorhanden.
2.3.Die Vernetzung
Server
HUB
Rechner 1
Rechner 2
Rechner 16
Rechner 17

Lehrer Arbeitsplatz
Bibliothek 1
Bibliothek 2
Router

2.4.Die Qualifikation der Lehrkräfte
Nahezu alle Kollegen haben an einer Grundfortbildung zum Umgang mit Computer und Internet teilgenommen, die in zwei Durchgängen von Moderatoren der e-teams durchgeführt wurde.
Außerdem hat etwa ein Drittel des Kollegiums im Rahmen der Intelfortbildung weitergehende Kenntnisse zu verschiedenen Programmen und Einsatzmöglichkeiten für den Unterricht erarbeitet. Für die alltäglichen Probleme findet man daher immer schulintern Ansprechpartner, die weiterhelfen können.
Für spezielleren Fortbildungsbedarf werden (wenn möglich) Moderatoren der e-teams angesprochen. Dabei geht es nicht mehr um die Aneignung eigener technischer Kenntnisse, sondern vor allem um konkrete unterrichtliche Anwendungen und die Vermittlung von Unterrichtsinhalten.
3. Ziele
Die systematische Einbeziehung von Multimedia und Internet in den Unterricht soll eine Lernkultur fördern, in deren Mittelpunkt problemorientiertes, selbstgesteuertes und kooperatives Lernen steht.
Wünschenswert wäre daher sicherlich eine Ausstattung, die es den Schülerinnen und Schülern jederzeit erlaubt, auf Multimedia und Internet zurückzugreifen. Die Ideallösung einer vernetzen Schule in deren Klassenräumen genug Rechner für die Arbeit stehen, ist an unserer Schule sicher nicht durchsetzbar. Dazu sind die Klassenräume zu klein und das Gebäude zu sehr auseinandergezogen (Problem der Vernetzung).
Wir haben uns daher darauf verständigt, dass die Einrichtung von 4 – 5 Medieninseln mit 4 bis 8 Rechnern, einem Scanner und einem Drucker neben einem gut ausgestatteten Computerraum unserer Arbeit am besten entgegen käme. Dabei sollten alle Inseln miteinander vernetzt sein und einen Zugang zum Internet über den zentralen Server haben.
3.1. Lernen mit neuen Medien
Die Fähigkeit zu selbstständigem Lernen, zu Kommunikation und Kooperation stehen heute immer mehr im Mittelpunkt. Über Internet und Multimedia stehen innovative Werkzeuge, Methoden und Lernumgebungen zur Verfügung, um diese Qualifikation zu vermitteln. Voraussetzung hierfür sind allerdings grundlegende Kenntnisse im Umgang mit Computern. Es ist deshalb Konsens im Kollegium, dass beispielsweise in Deutsch Texterstellung schon in unteren Klassen eingeübt wird. Ebenso sind vorgesehen: In Mathematik: Tabellenkalkulation, oder in Politik: Gefahren und Möglichkeiten des Internets. Referate können / sollen in höheren Klassen mit Powerpoint vorbereitet und präsentiert werden.
Dabei entscheiden die Fachkonferenzen grundsätzlich, welche Programme sie in welchem Umfang einsetzen bzw. anschaffen wollen.
Die von uns favorisierten Medieninseln unterstützen handlungsorientierte Ansätze und offene Unterrichtsformen. Es erscheint pädagogisch und organisatorisch sinnvoll Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben in Gruppen (bis max. 16) Medieninseln für den Unterricht zu nutzen. Da der Computerraum auf einem Belegungsplan "vorgebucht" werden muss, würde die Möglichkeit auf solche "Inseln" auszuweichen den Bedürfnissen aller gerecht werden.
Wichtig ist hierbei, dass auf allen Rechnern eine für die Schülerinnen und Schüler bekannte, gleiche Struktur existiert. Auf jedem Computer einer Medieninsel sollte also die gleiche Software installiert sein. Das bedeutet auch, dass die von den Fachkonferenzen ausgesuchte Lernsoftware immer in entsprechender Lizenzanzahl gekauft werden muss.
3.2. Technische Ausstattung
Die oben genannten Ziele lassen sich nicht auf einmal, wohl aber schrittweise realisieren.
Hierbei ist zunächst wünschenswert, dass der "alte" Computerraum und der Mehrzweckraum vernetzt werden. Es müssen also Kabel in diese Räume gelegt werden, so dass eine Anbindung an den Server und damit ein Zugang zum Internet möglich wäre. Da die Anzahl der Rechner, die über den existierenden Hub verbunden werden können begrenzt und nahezu ausgeschöpft ist, müsste im Serverraum ein neuer Switch angebracht werden. Alternativ könnte man in den Räumen jeweils einen Hub mit mindestens 8 Eingängen anbringen.
Die von der Telekom gesponserten Rechner und die Rechner in der Bibliothek sind mit HDD-Sheriffs ausgestattet. Dies führt zu ständigen Wartungsaufgaben, die vom Kollegium nicht mehr zu leisten sind. Die Rechner sind momentan praktisch unbrauchbar. Eine entsprechende Anzahl dieser Schutzkarten müsste gekauft und eingebaut werden, so dass das ungenutzte Rechnerpotential wieder voll ausgeschöpft werden kann.
Um die Internetzugriffe der Schülerinnen und Schüler jederzeit kontrollieren bzw. nachvollziehen zu können, müsste der Internetzugang über einen zusätzlichen GEE-Server geleitet werden. Dies ist zwar ohne große Kosten zu realisieren (ein Rechner wäre vorhanden, die Software kostet ca 60 €), bedarf allerdings einer Einarbeitung von Kollegen in die Installation und eventueller Hilfe durch die Firma Kamas.
In einem weiteren Schritt könnte die Anzahl der Rechner in der Bibliothek erhöht werden und ein Drucker sowie ein Scanner angeschafft werden, um auch hier eine gut nutzbare Medieninsel zu erhalten.
3.3. Wartung, Administration
Momentan liegt die Wartung, Systempflege und Administration der Rechner weitgehend in der Hand einer einzigen Kollegin. Da das Netz weiter ausgebaut werden soll und die Nutzungsfrequenz der Computer stetig steigt, ist diese Situation allerdings unbefriedigend.
Nicht nur die Tatsache, dass die Probleme, die ein kompliziertes Netzwerk verursacht, immer mehr Zeit in Anspruch nehmen, auch der Unmut von Schülern, Lehrern und anderen Nutzern beim Ausfall von Geräten, führt zu Frustrationen.
Dass schulische Netzwerke einen erhöhten Betreuungsbedarf gegenüber Unternehmen oder Verwaltungen haben, ist offensichtlich. Es arbeiten viele verschiedene Schülerinnen und Schüler an einem Gerät und hinterlassen Spuren, die Systeme müssen stärker kontrolliert und gesäubert werden, etc. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit die Aufgaben der Systembetreuung zu definieren und zu verteilen.
Dazu nimmt die e-nitiative wie folgt Stellung:
"First-Level-Support".: "Wartung und Pflege der Geräte und Netze, welche die Schule aus praktischen wie pädagogischen Gründen übernimmt, nennen wir "http://www.e-nitiative.nrw.de/wartung_1st_level.php". Die Schaffung der Voraussetzungen für den First-Level-Support ist Aufgabe des Landes. Über den First-Level-Support hinausgehende Maßnahmen sollten auf kommunaler Ebene bereitgestellt werden – als "http://www.e-nitiative.nrw.de/wartung_2nd_level.php". Die Arbeitsteilung von Schule und Schulträger soll zu sachgerechten und finanzierbaren Lösungen führen" ("http://www.e-nitiative.nrw.de/").
Für uns bedeutet dies:
Wir benötigen die Bereitstellung zusätzlicher Personalressourcen, da die folgenden von uns zu leistenden Aufgaben ohne zusätzliche Stunden nicht durch zu führen sind.
- Planung und Ausbau von Netzstrukturen für unterrichtliche Anwendungen
- Installation neuer Programme
- Planung und Handhabung eines sicheren Konfigurationsschutzes
- Absprache und Planung von unterrichtlich zu nutzenden Verzeichnisstrukturen
- Einrichtung und Pflege von abgestuften Zugangsberechtigungen, Benutzerverwaltung
- Rechts- und Sicherheitsfragen bei der Internet-Nutzung (Einrichtung eines GEE-Servers)
- Auswahl und Lizenzierung von Software
- Schulinterne Fortbildung
Darüber hinausgehende Arbeiten, wie etwa die Reparatur defekter Geräte etc., also der sogenannte Second-Level-Support muss durch die Stadt getragen werden. Denn, so erfreulich die Bereitstellung von Geldern zur Anschaffung von
neuer Hardware auch ist, es müssen auch das reibungslose Funktionieren dieser Hardware und der darauf laufenden Software gewährleistet sein.
4. Fazit
4.1. Ausstattung
Die Rechner sind mit HDD-Sheriffs geschützt.
Eine Vernetzung des "kleinen Informatikraumes" und des Mehrzweckraumes mit entsprechendem Zubehör (HUBs) ermöglicht uns die benötigten zusätzlichen Schülerarbeitsplätze mit Internetzugang.
Die von den Schülerinnen und Schülern stark genutzte Bibliothek ist mit momentan zwei Rechnern zu gering bestückt. Eine Aufstockung der Rechnerzahl auf vier entspräche eher unseren Bedürfnissen.
4.2. Qualifikation der Lehrkräfte
Wünschenswert wären für die Lehrkräfte der Anne-Frank-Realschule vor allem weitere Fortbildungen zu konkreten unterrichtlichen Anwendungen. Es wird daher ein besonderes Augenmerk auf solche Fortbildungen bei der Sichtung des LFB- Kataloges gelegt, um eine schuleigenen Fortbildungsplan zu erstellen und umzusetzen.
4.3. Lernen mit neuen Medien
Eine systematische Einbeziehung von Multimedia und Internet in die schuleigenen Lehrpläne wird weiter erarbeitet. Dabei benötigen wir momentan für die schon entwickelten Unterrichtsreihen folgende Software:
- GEE-Software zur Sicherung des Internetzugangs
- Ecopolicy (Westermann, Netzwerklizenz 133 €)
- Class in a box Office 2000 (Cornelsen Paket 627,45 €)
- Englisch Coach Multimedia (Cornelsen 1259,00 €)
- Erlebnisreise in die Natur (Klett 300 €)
- Kompaktlexikon Biologie (Rothacker 744 €)
4.4. Administration
Die Netzwerkbetreuung muss auf Dauer durch mindestens zwei Lehrkräfte geleistet werden. Die dafür notwendige Entlastung muss bis zu einer einheitlichen landesweiten Regelung innerhalb der Schule geregelt werden.



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