- Red Hand Day

         Wir, die 10er der Anne-Frank-Realschule Greven, hatten vom 12.03.08 bis zum 14.03.08 TRO (Tage der Religiösen Orientierung). In dieser Zeit musste jeder Religions- Kurs ein Projekt bearbeiten, unter anderem unser Projekt "Red Hand Day" der Kinder Organisation "terre des hommes" ! Das Ziel unseres Projektes war es, den Schülern in unserer Schule dieses Projekt nahe zu bringen. Wir wollten ihnen erklären, was der Tag "Red Hand Day" überhaupt ist, damit sie einen Eindruck von dem Projekt bekommen. Nachdem wir den Schülern genau erklärt haben, was dieses Projekt "Red Hand Day" beinhaltet, haben wir von den Schülern einen Handabdruck gemacht.

"Terre des hommes" ist eine Organisation, die 1967 gegründet wurde. Sie hilft Not leidenden Kinder und fördert in 25 Projektländern rund 500 Projekte. Der Verein ist unabhängig von Staat, Kirche und Parteien. Das Ziel von "terre des hommes" ist, eine "Erde der Menschlichkeit" zu schaffen. Sie helfen Straßenkindern, verlassenen und arbeitenden Kindern, die Opfer von Krieg und Gewalt geworden sind und sorgen für die Ausbildung von Kindern. Der "Red Hand Day" ist eine Aktion von der Organisation "terre des hommes", die sich für eine konsequentere Umsetzung des Verbotes von Kindersoldaten einsetzt. Weltweit werden 250.000 bis 300.000 Kinder als Soldaten missbraucht. Dagegen protestiert die weltweite Aktion "Red Hand Day" – 1 Million Hände gegen den Missbrauch von Kindern in Kriegen. Die Hände sollen am 12. Februar 2009 den UN-Politikern in New York übergeben werden. Unsere Aufgabe war es, viele rote Handabdrücke von Schülern unserer Schule AFR zu sammeln, die mit einer Botschaft an die UN-Politiker versehen wurden. Der erste Tag beinhaltete die Organisation der drei TRO Tage. Mit den Informationen von "terre des hommes" haben wir einen allgemein Eindruck über dir Organisation und über das Thema Kindersoldaten bekommen. Diese Informationen haben wir in einen Vortrag zusammengefasst. Die Bearbeitungspunkte haben wir vorher zusammen besprochen und beantwortet. Zusätzlich haben wir die Vorbereitungen für die Rote-Hand Aktionen getroffen, wie zum Beispiel Behälter mit roter Farbe gefüllt, Tücher und Seife besorgt, Blätter und Stifte besorgt und die Tische vorbereitet. Außerdem haben wir eine Liste mit allen Klassen angefertigt, um so einen besseren Überblick zu haben. Wir haben uns den Vertretungsplan angeschaut, um so festzustellen, wann welche Klasse Zeit hat. Durch die gute Vorbereitung hofften wir an den nächsten zwei Tagen gut organisiert alle Vorträge in den Klassen halten und rote Hände sammeln zu können.

Der zweite Tag begann mit einem gemütlichen Frühstück, bei dem wir den Tagesablauf besprochen haben. Danach haben wir die bereits am Vortag vorbereiteten Vorträge zu dem Thema "Kindersoldaten" in den unterschiedlichsten Klassenstufen vorgetragen und haben allerlei Fragen der Schüler beantwortet. Während zwei Gruppen unterwegs waren, blieb eine Gruppe in unserer Klasse und kümmerte sich um die ankommenden Klassen und deren rote Hände. Sie begleiteten die Kinder an den einzelnen Stationen und halfen ihnen eine geeignete Botschaft zu finden.

Am dritten Tag wurden den letzten Klassen die Vorträge vorgestellt und die letzten Handabdrücke gesammelt und auch unsere Lehrer dazu gebracht, einen Handabdruck abzugeben. Anschließend gab es eine Besprechung über das Projekt und wir haben diesen Bericht verfasst.

Zum Schluss konnten wir uns über 585 Exemplare freuen. Unsere Aktion ist sehr gut bei den Lehrern, Schülern und Schülerinnen angekommen, weil sie fast alle ihre Hand gedruckt haben und sich so im Kampf gegen Kindersoldaten eingesetzt haben.

Wir waren sehr begeistert von der Aktion "Red Hand Day", an der wir teilgenommen haben. Des weiteren hätten wir nie gedacht, dass so viele Schüler/innen sowie Lehrer/innen sich für diese Aktion engagieren. Leider konnten wir wegen Zeitmangel und schlechtem Wetter nicht mehr auf der Straße rote Handabdrücke sammeln, wie zuvor geplant. Wir wünschen der Aktion weiterhin viel Erfolg und hoffen, dass wir einen guten Beitrag geleistet haben.

Wir persönlich fanden die Aktion "Red Hand" sehr gut, weil es um das Thema Kindersoldaten geht und dieses nicht einfach so an der Gesellschaft vorbeigehen sollte. Alle erledigten ihre Aufgaben mit großem Eifer und setzten sich auch mit ihren eigenen roten Händen gegen Kindersoldaten ein. Laura A., Laura B. , Julian G., Ilja G., Jannik H., Imke H., Laura H., Jens K., Carolin L., Daniel M., Chantalle R., Miriam S., Caroline S.

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