Skiprojekt 6. Tag (Freitag, 29.03.2019)

Motto des Tages „Wenn Engel reisen, lacht der Himmel“. Heute Morgen reisten der Skigott mit seinen 27 Engeln und einem Bengel zum letzten Mal auf den heiligen Berg. Engelsgleich schwebten sie dem Bengel davon. Schweren Herzens verabschiedeten sich die Schüler von ihren Lieblingspisten, dem Family Express, der Funline und der Skiroute.

Dem Skigenuss stand heute keine Technikübung mehr im Weg. Das Highlight des Tages war der Saisonabschluss auf der Piste: Gewagte Skiläufer demonstrierten den Schülern ihr Können mit einer rasanten Schussfahrt durch einen künstlich angelegten Pistenpool von 10 Metern Länge. Da wir alle gesund nach Hause kommen sollten, verschoben wir dieses Wasserwagnis auf das nächste Jahr und genießen lieber die 15 stündige Busfahrt nach Hause…

Skiprojekt 5. Tag (Donnerstag, 28.03.2019)

Nach der wilden Feierei und der Aufregung vor dem nächsten Skitag, kann es schon einmal passieren, dass man seine Skischuhe falsch herum anzieht. Aber zum Glück gibt es aufmerksame Mitschüler, die auf dieses Missgeschick hinweisen. Dann ging es endlich auf die Piste! Nach ausgiebigem Aufwärmen mit Skigymnastik stürzten wir uns die blauen Pisten hinunter. Frau Suhr und Frau Oesterhoff versuchten, die Anfänger auszutricksen und bogen ohne Vorwarnung auf die rote Piste ab. Aufmerksamen Schülern fielen aber leider die roten Pistenmarkierungen auf. Das führte bei einigen Schülern zum Vergessen der Skitechnik. Aber letztendlich meisterten alle Anfänger mit wachsendem Erfolg die roten Pisten. Wie jeden Morgen waren auch die Fortgeschrittenen mit heller Begeisterung bei der Sache: Aufwärmen, Übungen zur Verbesserung der Skitechnik und noch einmal Übungen kamen besonders gut an. Bei den Schneeballschlachten zwischendurch entlud sich die geballte Freude in Richtung Frau Rödlich. Dabei konnte es ihr auch schon einmal eiskalt den Rücken herunterlaufen.

Das Highlight des Tages war das gemeinsame Fahren mit den Fortgeschrittenen. Diese übernahmen Skilehrerfunktionen, wobei jeder Fortgeschrittene eine perfekte Spur für seinen Anfänger vorfuhr, die zum Abschluss durch den Märchenwald führte.

Den letzten Abend verbrachten wir mit Koffer packen, Zimmer aufräumen und einer Nachtwanderung.

Skiprojekt 4. Tag (Mittwoch, 27.03.2019)

Nach dem Motto „Der frühe Vogel fängt den Wurm“ waren wir vor allen anderen Skigruppen im Skidepot. Mit unserem Erscheinen wurde die Gondel in Betrieb genommen und wir waren die Ersten auf den Pisten. Die Anfänger fuhren zum ersten Mal den Sessellift und lernten eine neue Piste kennen, die sie in einer perfekten Schlange meisterten. Vor dem Mittagessen ging es dann in den Funline-Park, als plötzlich eine Nebelwand aufzog und wir uns auf unser Skigefühl verlassen mussten. Was bei den meisten auch ganz gut geklappt hat... Nach diesem Nervenkitzel freuten sich alle auf den leckeren Kaiserschmarrn auf der Hütte.

Da eine alte Skifahrerweisheit besagt „Am dritten Tag sollst du ruhn und nicht zu viele Abfahrten tun“, fuhren die meisten nach dem Mittagessen mit der Gondel ins Tal, um sich für das abendliche Bergfest vorzubereiten. Nur einige Unersättliche begleiteten Frau Rödlich und Frau Oesterhoff durchs Skigebiet und passten darauf auf, dass sich die Skilehrer nicht verletzten.

Am Abend mussten die Täuflinge vor dem Skigott niederknien, um in die Gemeinde der Skifahrer aufgenommen zu werden. Nur wer den Göttertrank über den Ski empfangen hatte, erhielt den passenden Taufnamen. Ab jetzt möchte Herr Heckmann nur noch als Herr Skigott angesprochen werden (Bitte an die Schulleitung: neues Kürzel für den Skigott überlegen). Nach der erfolgreichen Zeremonie und dem heiligen Schwur der Skifahrer ging es zur Apres-Ski-Party in den Discoraum.

Dort sorgte DJ-Socke (alias Jannis) mit Apres-Ski-Musik für Partystimmung. Die Partygäste bewiesen ihre Tanzfähigkeit und ihre Beweglichkeit beim Limbodance unter dem heiligen Ski.

Skiprojekt 3. Tag (Dienstag, 26.03.2019)

Heute betraten wir zum zweiten Mal die Pisten. Es gab zwei Anfängergruppen und eine Fortgeschrittenengruppe. Als wir unsere Sachen aus dem Depot holen wollten, bemerkte Inger, dass ihre Skischuhe nicht mehr im Raum waren. Nachdem wir sämtliche noch vorhandenen Skischuhe erfolglos kontrolliert hatten, bekam sie neue Leihschuhe und es ging endlich Richtung Zauberteppich zum Einfahren. Dort legte Inger mit Skiern eine saubere akrobatische Einlage mit einem Salto in kompletter Skimontur auf der Piste hin, an der eindeutig ihre turnerische Ausbildung zu erkennen war.

Heute war es zum Glück nicht so nebelig und es lag viel Neuschnee auf den Pisten, der uns zu Schneeballschlachten einlud und sogar die Lehrer machten mit. Endlich hatten wir auch die Gelegenheit, schöne Fotos und erste Videos aufzunehmen. Die Fortgeschrittenen konnten bei optimalen Pistenverhältnissen ihr Können weiter ausbauen und profitierten von den menschenleeren Pisten.

Nach der Mittagspause meisterten die Anfänger ihre erste blaue Piste mit Bravour und die Fortgeschrittenen bewiesen ihr Können auf der schwarzen Piste.

 

Skiprojekt 2. Tag (Montag, 25.03.2019)

Heute war unser erster „richtiger“ Skitag, bzw. wir sind heute das erste Mal Ski gefahren. Allerdings sind wir morgens nicht gut aus den Betten gekommen, da wir noch sehr müde vom Vortag waren. Die 15 Stunden Busfahrt saßen uns noch allen im Nacken. Doch nach einem leckeren Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Skidepot. Das einzige, was uns wahrscheinlich bis Freitag nerven wird, ist die Schlepperei der Skier zum Lift (200m!!). An der Gondel teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Die Anfängergruppe machte die ersten Schritte auf Skiern (Rollern, Hinfallen und Aufstehen), während die Erfahreneren das Skigebiet im Nebel erkundeten. Nach drei Stunden vollem Einsatz stärkten wir uns mit Spaghetti Bolognese und Skiwasser auf der Hütte. Am Nachmittag fuhren wir unsere ersten Bögen, übten das Bremsen und lernten Pizza und Pommes fahren. Um 15.30 Uhr beendeten die Anfänger den Skitag und fuhren mit der Gondel ins Tal. Einige Fortgeschrittene nutzen das leere Skigebiet und verpassten vor lauter Eifer fast die letzte Gondel. Das Highlight des Tages war definitiv, dass wir die Skischuhe ausziehen konnten. Am Abend waren alle erschöpft, aber zufrieden und wir sind gespannt auf morgen.

Skiprojekt 1. Tag (Sonntag, 24.03.2019)

Am 24.03. um 3 Uhr ging es an der Busschleife in Greven endlich los Richtung Lofer. Die nächsten 3 Stunden hatten wir den Bus für uns, bis in Düren die zweite Gruppe dazukam. Viel Schlaf bekamen wir aber alle nicht, aus unterschiedlichen Gründen...

Nach dem Busfahrerwechsel (Jipphie!!!) fuhr uns Wolfgang die restliche Strecke bis Lofer. Neben einigen kleineren Pausen gab es zu Mittag die obligatorische Mittagspause bei McDonald‘s. Dieses Mal sogar ohne etwas zu vergessen :-)).

Bei herrlichstem Sonnenschein fuhren wir durch das Voralpenland mit Blicken auf die Allianz-Arena, den Chiemsee und das Alpenpanorama. Kurz vor 17 Uhr brachten wir unsere Koffer in die Zimmer, schnappten uns die Skisocken und auf ging es zum Skiverleih. Nach der anstrengenden Skischuhanprobe mussten wir auch noch das schwere Skizubehör ins Depot schleppen. Zum Glück gab es um 18.30 Abendessen! Bis 21.30 Uhr durften wir noch im Gemeinschaftsraum Spiele spielen und dann durften wir endlich schlafen, um für die ersten Abfahrten fit zu sein.

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